vegane fusion-kücheAch, man kommt ja zu nichts mehr in diesen Tagen. Außer man halt mal FREI, so wie heute. Weil ich an diesem herrlich freien, sonnigen Tag nicht gleich wieder einkaufen gehen wollte, musste ich etwas aus den Überresten im Kühlschrank zubereiten. Wer wissen will, wie man die vegane Lemon-Quinoa-Bowl macht, lese hier das Rezept:

– fester Tofu, mariniert in Sojasoße mit Zitronensaft, Sesamöl, rotem Pfeffer und Ingwer, anschließend in Olivenöl gebraten
– Quinoa, gekocht
– Aprikosenwürfel
– und, als frisches Grün: Spinat
– die Marinade vom Tofu habe ich mit Tahini püriert und über das eher fad schmeckende Quinoa gekippt

Sehr lecker. Einzig der Spinat ist überdenkenswert, vermutlich wäre ein einfacher Blattsalat nicht ganz so PRÄSENT gewesen. – Aber etwas anderes hat der Kühlschrank eben nicht hergegeben. 😉

Advertisements

Kokospraline, Mozartkugel
Ich kann nicht häkeln. Sticken, klöppeln oder Nähen geht noch weniger. Also beglücke ich meine Liebsten gern mit Selbstgemachtem aus der Küche. Heuer gibt’s Pralinen. Und, ehrlich, sie sind gar nicht übel geworden.
Dank eines ganz hervorragenden Rezepts vom Schokohimmel (danke dafür!). Und dank der tatkräftigen Hilfe meiner Kinder. Denn diese Pralinen gehen so leicht, dass auch schon Dreijährige mitmachen können.
Mal sehen, was O……. äh, also die Beschenkten so sagen werden.
Frohes Fest!

vegetarischer Schlachter

Schickes Schild: Der vegetarische Metzger in Amsterdam

Vor kurzem war ich in Amsterdam. Wir haben sehr nett indonesisch gegessen bei Kantjil & de Tijger. Vermutlich gibt es zwar authentischere Läden dieser Art in Amsterdam, aber das Kantjil & de Tijger soll eine echte Institution sein, heißt es. Es existiert immerhin schon über 25 Jahre. Mein Tipp: Unbedingt reservieren. Sogar an einem Montag Abend während der WM ist es da knallvoll.

Lupinen-Burger für alle

Außerdem bin ich stundenlang durch mein Lieblingsgrachtenviertel Jordaan spaziert (aaaaach) und dabei auf einen besonderen Sandwichladen gestossen: Einen vegetarischen Metzger. Also, sowas ham wa in München ja nicht – oder? Schade eigentlich. Könnte ich mir gut auf dem Viktualienmarkt vorstellen. Gleich neben dem Pferdemetzger…

Ob es der beste Vegi-Deli Amsterdams ist, weiß ich nicht. Aber sicher nicht der schlechteste...

Ob es das beste Veggie-Deli Amsterdams ist, weiß ich nicht. Aber sicher nicht das schlechteste…

Ein bißchen noch netter hätte ich es ja gefunden, wenn das so ein Amsterdamer Hipster-Selbermacher-Laden gewesen wäre, den ich da zufällig entdeckt hätte. Ist es aber nicht. Vielleicht kennt ihr ihn ja auch schon: Der vegetarische Metzger ist recht professionell und umtriebig und scheint halb Europa mit Lupinenpflanzerln zu beliefern. (Außer uns eben. Zur Beruhigung, liebe Münchner: Berlin ist auch nicht dabei. ;-))

Und was machen wir? Wir gehen derweil zum Beispiel ins Royal Kebab House oder zu Holy Burger. Die braten sehr leckere Seitan-Dürüms und Halloumi-Burger.

Ist zwar schon eine Weile her, dass Bee das geschrieben hat – aber gefreut hat uns ihre Meinung über unser Buch trotzdem… Danke! 🙂

Ich bin mit einer wunderbaren Gabe gesegnet worden: ich kann mich in Nullkommanix wahlweise glücklich backen, essen oder lesen. Das klappt eigentlich immer und hat mich schon aus so manchem tiefen Tal gerettet… Und so kommt es, dass ich entweder zum Rührlöffel oder zu einem Buch greife, wenn mich mal das Gefühl packt das Glück habe sich für einen Moment aus meinem Blickfeld gestohlen.

Und deswegen gibt es heute zwei meiner heißgeliebten Lieblinge mit absoluter Glücklichmach-Garantie:

antipasti&nutella&supercraft 021

Glücksrezept Nr. 1: der wohl einfachste Schokoladenkuchen der Welt. Zu einer Geheimzutat gesellen sich lediglich etwas Mehl, Wasser, Eier und eine ordentliche Prise Salz. Und das Ergebnis ist einfach nur WOW, macht richtig happy. Und zwar von Kopf bis Fuß.

Instant-Glücklichmacher Nr. 2: dieses wunderbare Buch, zur Zeit immer irgendwo in meiner Reichweite…

antipasti&nutella&supercraft 050

Der Titel des Buches ist soooooo wunderschön, dass ich ihn mir am liebsten als Lebensmotto einrahmen möchte: „Auf leisen Sohlen zum…

Ursprünglichen Post anzeigen 335 weitere Wörter

Apfelsaft vom Bühlerhof

Seit Ewigkeiten bin ich nicht mehr zum Bloggen gekommen. Der Grund: Arbeitarbeitkinderkinderarbeit – und dann immerhin: Uuuuuuuurlaub. Aus dem Urlaub hab ich was mitgebracht: Den besten Apfelsaft der Welt. Begegnet bin ich ihm zum ersten Mal im netten Agriturismo Nai nicht weit von Tremosine an der Westseite des Gardasees.

Lombardei Hier kann man – auch mit Kindern – entspannt zu Abend essen. (Streicheltiere und Kinderspielplatz!!) – Wer mal dort sein sollte: Unbedingt den selbstgemachten Ziegenkäse probieren.

Und dann gab es da eben auch den Bergapfelsaft vom Bühlerhof, der ein Stück weiter nördlich liegt, in Unterinn bei Bozen. Aber vermutlich kennen sich die Agriturismo-Bauern einer Region alle persönlich.

Apfelsaftigst
Zum Geschmack: Naturtrüben Bio-Apfelsaft kennt man – aber der vom Bühler-Hof schmeckt unglaublich intensiv. Wie das Ideal eines Apfelsafts. Apfelsaftiger als Apfelsaft. Vermutlich nehmen sie nur die richtig reifen Äpfel ohne Wurm oder so. Keine Ahnung, wie sie das hinbekommen. Aber wer mal in der Nähe ist, sollte sich so eine Flasche gönnen. Ich werde das nächste Mal bestimmt ein paar Kisten mitbringen…

Stephansdom

Vor über zwanzig Jahren war ich zum ersten Mal in Wien und hab in Floridsdorf gezeltet – seither bin ich oft zurückgekommen. Lieblingsorte und Lieblingsdinge gibts hier viele (genauso wie es wirklich triste Ecken gibt), meistens variieren sie nach Jahreszeit. Für diesen Blog habe ich überlegt, auf was ich in Wien auf keinen Fall verzichten wollen würde.

1. Das Café Prückel
Café Prückel
Klar, es gibt schönere Kaffeehäuser mit Jugendstil-Stuck-Schnick-Schnack, und ja, es gibt welche mit besseren Torten und Kuchen. Aber im Café Prückel kann man einfach ungestört ewig sitzen, die Wiener studieren, ein Buch lesen und ab und an einen Kellner herbeiwinken und sich neuen Kaffee oder ein Rührei bringen lassen. Außerdem gibts hier einen wunderschönen Wurlitzer im Keller, der „Schön ist es auf der Welt zu sein“ spielt. – Und das in Wien!

2. Kaffee in allen Variationen
Kaffee verkehrt und ein Einspänner

In Wien ist es einfach, das gewünschte Koffein-Level zu erreichen. Es gibt viele Varianten vom doppelten Mokka schwarz bis hin zum Kaffee verkehrt (Milch mit mikroskopischen Spuren von Kaffee). Und auch das Kalorien-Level schwankt stark, schließlich gibt es einige Varianten mit geschlagener Sahne. Und Zucker. Und Schnaps. Im Bild: einmal Kaffee verkehrt (links) und ein Einspänner mit Obers, gereicht im Café Sperl.

3. Das Beethovenfries
Kunst gibts in Wien an allen Ecken. Aber die Wiener Secession sticht für mich heraus. Das Beethoven-Fries ist einfach wunderschön – und man kann es so besuchen, wie einen alten Bekannten: einfach kurz hineinschauen und beruhigt sein, dass alles noch da ist.

4. Das Beisl
Wiener Schnitzel

Auf ein Lieblings-Beisl kann ich mich wirklich nicht festlegen. Das hängt davon ab, was man gerade essen mag. Aber der Grünauer serviert die allerbesten Mohn-Palatschinken der Welt und herrliche Weine (daneben auch zahlreiche Innereien, vom gebackenen Hirn bis zur Blunzenterrine oder so). Und das beste Wiener Schnitzel aß ich im Gasthaus zu den 3 Hacken.

5. Radio fm4
So gern ich Wien mag, vieles erscheint mir oft recht, naja, wie sagt man das jetzt charmant? K&K-geprägt? Da tut es gut, dass Radio fm4 der Stadt einen anderen Klanganstrich liefert. Gute Musik, oft eine englischsprachige Moderation, manchmal auch französisch und kritisch-bissige Stimmen wie Grissemann und Stermann, die hier groß geworden sind. Und das Beste: Dieses Stück Wien habe ich auch in München. Denn in weiten Teilen Münchens ist der Sender auch zu empfangen.

War’s das?

Nee, natürlich nicht. Was fehlt: Die Sachertorten & Zuckerbäcker, die Grinzinger Heurigen, Sturm & Grünen Veltliner & Schmalzbrote, ach, überhaupt, die Donau, das Schmetterlingshaus, der Dialekt, die Friedhöfe, die Bachmann – und natürlich: die Wiener selber. 😉

Vortrag auf der TEDxKonferenz

Bill Yosses, Pastry Chef des Weißen Hauses, erzählt vom Gemüsegarten der Obamas

Vergangenen Samstag, 16. Februar, hat in Manhattan die Konferenz „TEDx Manhattan“ stattgefunden. In diesem Jahr stand sie unter dem Motto „Changing the Way We eat“. Die Referenten stammen aus dem Agrar- und Ernährungsbereich und stellen ihre Ideen, Organisationen und Konzepte vor, mit denen sie versuchen, Ernährungsgewohnheiten zu verbessern. Wie beim großen Bruder, der berühmten TED Konferenz in Kalifornien, kann man sich die Vorträge hier online anschauen. Ich habe in diesem Jahr leider erst ein paar gesehen, aber die haben sich gelohnt.

Von Lebensmittelverschwendung, Wabisabi und Kleingärtnern

Das Event ist in drei Bereiche gegliedert: Inform – Educate – Empower und greift viele Themen auf, die auch in der Ernährungsdiskussion in Deutschland aktuell sind – wie Lebensmittelverschwendung: 40 Prozent der in den USA erzeugten Nahrungsmittel landen auf dem Müll. Mehr darüber erfährt man in Session 2, von Peter Lehner von NRDC. (Ab ca. 50:00) Sehr faszinierend fand ich auch den Vortrag von Tama Matsuoka Wong von MeadowsandMore, die erzählt, wie sie wild wachsende Pflanzen als Nahrungsmittel entdeckte – und was man tun muss, um diese zu erhalten. (Session 1, 1:20) Oder in Session 1, 1:15 – hier stellt Gary Oppenheim seine Organisation ampleharvest.org vor. Wer einen eigenen Garten hat, kennt das Problem: Sind die Äpfel oder Zwetschgen reif, hat man mehr als man essen kann – über Ampleharvest.org können diese Menschen (in den USA) ihre überschüssigen Ernte spenden.