Dokumentarfilm: „Oma und Bella“ im Kino


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Es passiert leider viel zu selten, dass man eine Filmkritik liest und sich denkt: Diesen Film muss ich sehen. Aber das, was Jörg Taszman im Deutschlandradio Kultur über den Dokumentarfilm „Oma und Bella“ gestern berichtet hat, hat mich begeistert. Eine „Hommage an an alle jüdischen Omas und ihre Kochkünste“ habe die Filmemacherin Alexa Karolinski da gedreht. Sie hat ihre Großmutter und deren Freundin in der Küche beobachtet. Die beiden älteren Damen kochen längst vergessene, osteuropäisch-jüdische Gerichte, rasieren beispielsweise mit Rasierklingen die Borsten von Schweinsfüßen, rollen Teigtaschen, knabbern Kekse. Bei der Zubereitung der Gerichte erinnern sich Oma und Bella an ihre Kindheit in Katowice und Vilnius, den Krieg, die Schoah und ihr bewegtes Leben – und weil sie die Filmemacherin gut kennen, kommt ihnen diese mit ihrer Kamera so nah wie niemand sonst.

500 Unterstützer finanzierten mit

Besonders spannend an dem Projekt: Es wurde dank Crowdfunding finanziert – mehr darüber auf der Kickstarter-Seite des Films. Die Regisseurin bat letzten Herbst um 18.000 Dollar – und hatte dank ihres Trailers (siehe oben) zwei Monate später fast 45.000 Dollar gesammelt.

Mehr zum Film:
Website: Oma & Bella
Twitter: @omabellathefilm

In München ist „Oma und Bella“ ab 23. August im Neuen Arena in der Hans-Sachs-Straße 7 zu sehen.

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