Erdbeeren, Erdbeeren ohne Ende!

Frische Erdbeeren

Mehr Geschmack als bei den Gekauften (Foto: Dirk von Gehlen)

In Brooklyn wäre man vermutlich ziemlich hip, wenn man seinen Samstag so verbringt wie wir den gestrigen. Urban Food und so. Wir haben uns unsere Nahrung nämlich selbst verschafft, mitten in München – frisch, lokal und saisonal. Wir waren Erdbeeren pflücken. Organic leider nicht. Denn hier findet man zwar Bioland-Erdbeerfelder in ganz Deutschland, in unserer Nähe ist aber keines dabei… Egal.

Sonnensatte Beeren

Hier ist jemand stolz auf seine Ernte… (Foto: Dirk von Gehlen)

Die Schönsten gleich in den Mund

Als wir lospflückten, dachte ich noch: Puh, ganz schön mühsam, lauter Mini-Beeren. Kurze Zeit später gab uns ein freundlicher Herr jedoch den Tipp, nicht gleich in der ersten Reihe zu starten. Weiter hinten hingen noch viele größere Erdbeeren und ziemlich schnell waren unsere Körbe voll. Zwei Kilo! Was den Kindern besonders gefallen hat: Man darf gleich auf dem Feld naschen… Die Beeren schmecken ziemlich intensiv und fruchtig. Schließlich muss der Bauer nicht Sorten wählen, die sich lange lagern und gut transportieren lassen wie bei Supermarkt-Beeren. Sehr viel billiger als im Laden waren sie zwar nicht (knapp vier Euro pro Kilo), aber das kann auch an München liegen. Hier ist schließlich alles teurer als anderswo. Nur besonders cool scheint das Erdbeerernten nicht zu sein. Neben ein paar türkischen Familienclans war der weitaus größte Teil der Pflückerinnen über sechzig und pflückte die Beeren in Tupperware-Dosen hinein. Ganz klar: Oma holt den Belag für ihren Sonntagskuchen…

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