Wo das Problem beginnt…

Was wir unseren Kindern erzählen: Dein Frühstücksei hat ein Huhn gelegt. Die Milch kommt von der Kuh und deine Breze hat der Bäcker gemacht. Stimmt. Und irgendwie auch wieder nicht. Wir würden alle gerne glauben, das irgendwo eine Henne in der Erde scharrt, Regenwürmer aus dem Dreck zieht und dann und wann ein Ei legt. Dass auf einer Bergwiese eine Kuh Gras zermalmt und abends die Bäuerin unsere Milch melkt. Dass ein mehlbestäubter Bäcker eine Breze für uns zurechtkringelt.

Doch in Wahrheit kommt unser Essen meist aus der Fabrik. Aus Legebatterien, aus Massenställen, aus Brotfabriken. Das Problem der Lebensmittelindustrie ist, dass sie in erster Linie eine INDUSTRIE ist. Ihr erstes Ziel ist nicht, uns mit gesunden, frischen Nahrungsmitteln zu versorgen. Sie ist auf Wachstum ausgerichtet. Jedes Jahr soll der Gewinn steigen. Dann freuen sich Aktionäre und Eigentümer.

Nur: Jeder von uns kann drei, vier, fünf Fernseher, Autos, Handys kaufen. Doch bei Lebensmitteln sind dem Konsum natürliche Grenzen gesetzt. Vier, fünf Päckchen Butter? Fünf, sechs Kilo Käse?! Genau hier beginnt das Problem: Die Lebensmittelproduzenten werden erfinderisch…

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